Westre in Nordfriesland – Gemeinden entlang der Grenzroute Deutschland-Dänemark

Westre gehört zu den kleinen Gemeinden in Schleswig-Holstein und zu den nördlichten Gemeinden in Nordfriesland. Durch Westre führt die berühmte Beton-Straße, aber auch die vielseitige Grenzroute Deutschland-Dänemark. Selbst einen eigenen Grenzübergang hat diese Gemeinde, den Grenzübergang Westre-Lydersholm. Auch, wenn nur für Landwirtschaft, Fußgänger und Radfahrer.

Über die Grenzstraße, welche parallel zur deutsch-dänischen Grenze verläuft, kommen wir durch die nördlichen Ausläufer von Westre.  Der hier entstehende Eindruck, dass Westre nur aus ein paar verstreuten Höfen besteht, täuscht. Westre ist ein typisches Bauerndorf. Doch auf der Reise entlang der Grenzroute entdeckt man plötzlich neben einem kleinen einzigartigen Naturschutzgebiet auch einen kleinen gepflegten Ortskern.

Zur Haupteinnahme der Gemeinde Westre gehört sicherlich der Bürgerwindpark mit seinen zu den größten in Deutschland gehörenden Windrädern. Weit bis nach Dänemark sind sie zu sehen und vereinen sich gefühlt mit dem deutsch-dänischen Windpark „Vindved“ im benachbarten Ellhöft. 

Erholt wird sich aber im Schwarzberger Moor und seinem angrenzenden Wald. Bereits 1966 wurde das zu Westre gehörende Schwarzberger Moor renaturiert. Es gehört zu den atlantischen Hochmooren mit Niedermoor- und Heideflächen. Imposant und faszinierend treten die Binnendünen hervor. Das Schwarzberger Moor bildet die Ausläufer der benachbarten Süderlügumer Binnendünen.

Westre ist ein beschaulicher Wohnort und von Niebüll gerade einmal 13 Kilometer entfernt. Flensburg erreicht man über die Grenzstraße nach nur 30 Kilometern.

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