Wassermühle St. Jyndevad Mølle – Sehenswürdigkeiten entlang der Grenzroute Deutschland-Dänemark

Die Wassermühle von St. Jyndevad im Julianehåbvej hat das Zeug zum „Lost Place“. Eigentlich viel zu schön um zu verfallen wirkt es doch, als rottet sie vor sich hin. Das macht sie aber nicht weniger charmant.

Als Industriearchitektur noch Architektur war

Die Wassermühle St. Jyndevad Mølle mit ihrem weißen Ziegelgebäude stammt aus dem Jahr 1896, doch reicht die Geschichte der St. Jyndevad Mølle bis in das Jahr 1230 zurück. Die Aufgabe der St. Jyndevad Mølle bestand in Funktion als königliche Korn- und Walzen- bzw. Stampfmühle. Die Wassermühle St. Jyndevad Mølle wurde in Erbpacht betrieben.

Den Grundstein legten die Mönche von Løgum Kloster, die dann auch ab 1357 den Mühlenteich an der Süderau (Sønderå) anlegten und hier, wie so oft in Dänemark und Schleswig-Holstein Karpfen für den Eigenbedarf züchteten.

Heute führt eine schmale Straße hier entlang, eine kleine Bank bietet einen romantischen Blick auf die  Landschaft und nicht selten kommen Menschen hierher, um ihr Kanu ins Wasser zu lassen.

Die Landschaft selbst mit der Mühle sollte eigentlich jede Malerin und jeden Maler hierher ziehen, der Blick auf die Mühle und das Gewässer davor ist wild romantisch.

Leave a Comment