Der Grenzfluss Krusau – entlang des Gendarmstien

Der kleine Fluss Krusau ist einer der Flüse in Schleswig-Holstein. Aber auch einer der Flüsse im dänischen Jütland. Wir reisen entlang der Krusau, deren Bootsliegeplätze im Westen auf deutscher und auf der östlichen Uferseite in Dänemark liegen.

Die Krusau – von Padborg bis Krusau

Die Krusau hat ihre Quelle am Stadtrand von Padborg. Sie entspringt in der Schlucht des eiszeitlich geprägten Tunneltal. Dann schlängelt sich die Krusau mal auf dänischer, mal aud deutscher Seite auf einer Länge von sieben Kilometer bis an den östlichen Ortsrand des Grenzortes Krusau, wo sie auf der Höhe des Grenzübergang Schusterkate / Skomagerhus letztlich in die Flensburger Förde mündet. Dabei durchfließt die Krusau den kleinen deutschen See Niehuussee in Harrislee-Niehuus und den dänischen Mühlensee / Møllesø im Grenzort Krusau.

An beiden Seen führt der Gendarmstien entlang. Bedauerlicherweise hat die dänische Regierung die Nordseite des Niehuussee mit dem „Wildschweinzaun“ abgetrennt. Aber nun weiß wenigstens jeder den Grenzverlauf, dessen „Markierung“ schon manchen Reh das Leben kostete oder die Kitze von ihren Eltern trennt.

Die Ufer der Krusau und damit das Tunneltal ist geprägt von Erlenbruchwäldern, wilden Wiesen und sanft hügeligen Landschaften. Man bezeichnet diese Flusslandschaft auch gerne als die „Niehuuser Alpen“.

Einst lag bei Niehuus ein kleines Schloss in Form einer Turmhügelburg, darauf weisst jedoch heute lediglich ein Schild hin. 

In Kupfermühle fließt die Krusau mitten durch die ehemalige Fabrik und das heutige Industriemuseum Kupfermühle, dessen Wasserrad einst ein riesiges Hammerwerk für die Kupfer- und Messingverarbeitung antrieb.

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