Kodak Portra 160
Mehr als ein Portraitfilm

Gendarmstien - Kodak Portra 160 + Leica Elmarit 2.8 28 asph. new | © mare.photo
Gendarmstien - Kodak Portra 160 + Leica Elmarit 2.8 28 asph. new | © mare.photo

Kodak bringt im Jahr 1998 eine neue Produktfamile auf dem Markt, die Kodak Portra-Serie. Heute besteht sie aus dem Kodak Portra 160, Portra 400 und Portra 800. Hat man vor allem Portrait- und Hochzeitsfotografen im Blick, erobert der Kodak Portra schnell die Herzen vieler Farbfotografen. Dem Zeitgeist der digitalen Fotografie entgegen kommend, sind Kodak Portra Filme ideal zu scannen. Bei mare.photo ist der Kodak Portra 160 der meist eingesetzte Film und wir erklären, warum.

Kodak Portra 160 im digitalen Zeitalter

Warum braucht es heute im Zeitalter digitaler Fotografie eines Kodak Portra 160? Digitale Fotografie scheint alles möglich zu machen. Vor allem macht es möglich, daß Fotos derart nachgearbeitet werden, dass sie mit dem ursprünglichen Motiv wenig gemein haben.

Zum anderen sorgen Verwacklungsautomatiken und kamerainterne Programme zum Teil für geglättete Bilder, die optisch einen verrosteten Traktor mit einer ebenmäßigen Porzellanschicht überziehen.

Bei mare.photo geht es um ein reales Bild, so, wie wir es sehen. Und darin besteht in der Regel auch die Schönheit eines Motives, nämlich in seiner Umzulänglichkeit und in seinem Alterungsprozess.

Der Kodak Portra 160 hat von Hause aus hervorragende Scan-Eigenschaften mitbekommen und ist für die Weiterverarbeitung im Druck optimiert. Er verfügt über eine angenehme und sehr gute Kantenschärfe, ohne diese zu überdrehen. Zum anderen gibt der Kodak Portra 160 Farben neutral wieder, also so, wie man sie auch sieht. Er verzichtet auf den Hang zur Betonung, Farben zeigt er, wie sie sind, ohne sie zu verstärken.

Kodak Portra 160 zeigt Farben, wie sie wirklich sind

Der Kodak Portra 160 zeigt einen blauen Himmel so kräftig, wie er ist und ergrautes Holz so verwittert es auch ist. Geht es auf den Abend zu, in denen Halogen-, LED- und Neonbeleuchtungen sich mischen, gibt er auch diese Farben des Mischlichtes ohne Farbverschiebungen hervorragend wieder. Gerade bei Neon-Beleuchtungen ist oft ein Violetfilter erforderlich gewesen, der dennoch einen Grünstich nicht verhindert hat. Der Kodak Portra 160 macht einen solchen Filter überflüssig.

Aufnahmen zur Blauen Stunde verarbeitet der Kodak Portra 160 auch bei Langzeitbelichtungen bestens, die Lichter eines Hafens und das Blau nach Sonnenuntergang  meistert der Kodak Porta bestens.

Grüntöne haben einen leichten Hang ins Frische, die Farbe des Wassers reflektiert ohne Abstriche auch die tatsächliche Stimmung der Umgebung.

Beispielhaft zeigen wir einen Querschnitt, der das breite Farbspektrum des Kodak Portra 160 darstellt. Denn der Kodak Portra 160 wird auch in Zukunft der von uns hauptsächlich eingesetzte Film auf unseren Reisen sein.

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