Mit dem Kodak Ektar Gotland entdecken – Kirchenruine S:t Hans (Kyrkruin) in Visby

Kodak Ektar-Kirchenruine St.Hans Visby Gotland

Wir portraitieren die Kirchenruinen in Visby auf Kodak Ektar. Dabei entdecken wir die Kirchenruine S:t Hans. Sie gehört zu den Kirchenruinen auf Gotland. Sie entstand zusammen mit der St:Peter Kirche als Pfarrkirche für die Stadtbewohner, mit der Reformation aber verfiel sie.

Mit dem Kodak Ektar die Kirchenruine S:t Hans (Kyrkruin) in Visby auf Gotland entdecken

Wir sind wieder auf Gotland und wieder besticht die Haupstadt Visby durch gleißendes Licht der Mittagssonne. Die Farben der Stadt sind kräftig und der Himmel hat ein Blau, wie man es bei der Nutzung eines Polfilters erwarten würde. Wir sind unterwegs mit der analogen Leica M und Leica M Elmarit 2.8 28 asph. und möchten die Kirchenruine St.Hans auf den Kodak Ektar ablichten.

St.Hans und St.Peter Kirche in Visby

Auf Farben hat man beim Bau der Kirchen wohl kaum so geachtet wie bei der Entwicklung des Kodak Ektar. Zwischen dem Bau der einstigen Kirche und dem Design des Kodak Ektar liegen allerdings viele hundert Jahre. Immerhin war die St.Peter Kirche in Visby die erste christliche Kirche auf Gotland, nur kurz darauf folgte die St.Hans Kirche. Die St.Hans Kirche war an der Südseite mit der St.Peter Kirche verbunden.

Gewidmet wurde die heutige St. Hans Kirchenruine dem Evangelisten Johannes,  die St.Peter Kirche dem Jünger Petrus. Beide Kirchen stammen aus dem Jahr 1200 und bildeten den Auftakt für die weiteren vielen Kirchen auf Gotland.

Mit Einsetzen der Reformation wurde schnell nach der Luther-Übersetzung auf Gotland gepredigt. Das mochte der norwegische Bischof Brask gar nicht und sorgte bei einem Besuch dafür, dass die Lutheraner aus der Kirche geworfen wurden.

Doch als der Bischof Gotland wieder verließ und weiter nach Dänemark fuhr, schickte der schwedische König sich an, ihn zu fangen, ab sofort durften die Lutheraner wieder das Gotteshaus nutzen.

Zwischen 1600 und 1800 wurden die St.Hans Kirche und St Peter Kirche in Visby abgerissen, sie waren nicht mehr zu unterhalten oder zu restaurieren. Ihre Steine dienten beim Bau des Lythberkska-Hauses in der Stadt Visby als Baustoff.

Archeologen entdeckten 1982 einen Grabstein aus dem Jahr 1050,  an der Stelle von St.Hans in Visby könnte zuvor bereits ein religiöser Ort gestanden haben.

Heute finden auf dem Gelände der St.Hand Ruine (nur St.Hans ist noch als solche erhalten) Theater- und Musikaufführungen statt, zudem ist dieses ehemalige Gotteshaus nach wie vor ein Ort der Begegnungen in Visby, heute allerdings als nettes Außencafé. Die wenigsten Besucher dürften allerdings einen Ort die die St.Hans Kirchenruine heute analog auf Kodak Ektar fotografieren, sie werden das Smartphone benutzen.

Der Kodak Ektar an historischen Orten in sommerlicher Hitze

Oftmals braucht es von einem Ort nur wenige Bilder um beispielsweise die St.Hans Ruine in Visby zu beschreiben. In diesem Fall haben wir wieder den Kodak Ektar gewählt, der die Farben des Ortes in Bezug auf die Jahreszeit und Wetterlage hervorragend wieder spiegelt. Der Kodak Ektar fängt die Farben ein wie sie sind ohne sie zu entsättigen.   So entstehen auch je nach Himmelsrichtung und Sonnenstand intensive Blautöne, wie man sie nur beim Einsatz eines Polfilters kennt.

Allerdings kann der Kodak Ektar die Farben am ehrlichsten wiedergeben, wenn die Aufnahmen durch eine hochwertige Optik aufgenommen sind. Wir haben dazu von Leica auf das Elmarit M 2.8 28 asph. genutzt. Die etwas kühleren Grüntöne sind keine Eigenschaft des Kodak Ektar, vielmehr zeigen sie die Trockenheit der Blätter.

Während ich auf die angestrahlten Seiten belichtet habe, zeigt der Kodak Ektar auch in den dunklen Schattenpartien eine gute Durchzeichnung und transportiert den eigenen Eindruck der Helligkeitsunterschiede.

Am Beispiel dieser Aufnahme sieht man auch beim Kodak Ektar den für Kodak typisch erdig warmen Farbcharakter, der hier realitätsnah die Farbe der Steine wieder gibt.

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