Kirchenruinen

Kirchenruine Gann (Ganns Ödekyrka) – Kirchenruinen auf Gotland

Ganns Ödekyrka, Kirchenruine Gann, Kodak Ektar, Leica M Summilux 1.4 50 asph.
Ganns Ödekyrka, Kirchenruine Gann, Kodak Ektar, Leica M Summilux 1.4 50 asph. | © mare.photo

Einen Gottesdienst in einer Open Air Kirche erleben? Oder gar ein Konzert unter freiem Himmel? Nahe Lärbro gehört das in einer abgelegenen Kirchenruine zum Programm.

Kirchenruine Gann (Ganns Ödekyrka) – Kirchenruinen auf Gotland

Unweit des Ortes Lärbro auf Gotland steht im lichten Wald die gut versteckte Kirchenruine Gann (Ganns Ödekyrka). Bereits zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstand dieses aus damaliger Sicht ziemlich imposante Gotteshaus, die heutige Kirchenruine Gann (Ganns Ödekyrka).

Etwa um die gleiche Zeit baute man die ebenfalls aufgegebene Kirche in Elinghem. Vier Gewölbe bedeckten die Kirchenruine Gann (Ganns Ödekyrka). So zeitgleich die Kirche in Elinghem und die Kirche Gann entstanden, so zeitgleich gab man auch beide auf. Zudem wollte man für den Kirchenneubau der Kirche in Fleringe die Mittelsäule des Gewölbedaches aus dem Gotteshaus nutzen und baute sie 1673 ab.

Der Einsturz ließ nicht auf sich warten. Erst 1924 konservierte und restaurierte man die heutige Kirchenruine Gann (Ganns Ödekyrka).  Am Triumpfbogen ist noch immer die ornamentale Kalkmalerei zu entdecken. Besonders sind auch die oberen Abschlüsse der verbliebenen Säulen, auch Kapitäl oder Kapitelle genannt. Die Kirchenruinen sind untrennbar mit der Magie auf Gotland verbunden.Wer diese Reste der Kirchen einmal besucht, kann sich ihrer Magie kaum entziehen.

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