Fischerstellen Norden + Farö

Fiskeläge auf Gotland – Fischerstelle Helgumannen Fiskeläge

Fiskeläge Gotland, Helgumannen Fiskeläge Farö, Kodak Ektar, Leica M Summilux 1.4 50 asph.
Fiskeläge Gotland, Helgumannen Fiskeläge Farö, Kodak Ektar, Leica M Summilux 1.4 50 asph. | © mare.photo

Sie ist eine der 150 verbliebenen Fischerstellen auf Gotland und sie gehört mit Sicherheit zu den schönsten Von Gotland. Auf der zu Gotland gehörenden Insel Farö haben wir sie entdeckt an einer der aufregendsten Straßen im dichten Rauka-Gebiet, die allerdings hoffentlich noch weitgehend Wohnmobil frei bleiben. Denn weißes Plastik und diese bezaubernden Fiskeläge passen optisch einfach nicht zusammen in die Landschaft.

Am gefühlten Ende der Welt: Fiskeläge auf Gotland – Helgumannen Fiskeläge

Die Helgumannen Fiskeläge hat unter den Fiskeläge auf Gotland sicher ein Alleinstellungsmerkmal. Nicht ohne Grund spielte sie auch Als Drehort bei Ingmar Bergman Filmen eine gewichtige Rolle.  Zudem liegt die Helgumannen Fiskeläge an einer der aufregendsten Wege von Farö, der Nachbarinsel von Gotland.  Hier reiht sich ein Raukagebiet an das andere an und der Besuch der Helgumannen Fiskeläge ist der krönende Abschluss nach der Entdeckung des Raukagebietes Digerhuvud.

Noch sehr lebendig unter den Fiskeläge auf Gotland – die Helgumannen Fiskeläge

Aber die Helgumannen Fiskeläge ist mehr als nur ein romantischer Ort und mehr als nur eine Filmkulisse, die Helgumannen Fiskeläge erzählt wie die anderen Fiskeläge auf Gotland von der harten Arbeit der Fischer, die bei Schneetreiben und tosender See genauso hinaus fahren wie bei ruiger See und gleißender Sonne.  Noch immer wied die Helgumannen Fiskeläge aktiv genutzt, nebenberufliche Fischer haben hier ihr Revier und auch Forscher aus Skandinavien, die von hier aus den Zug der Fischcchwärme erforschen, haben wir hier angetroffen.

Die aus Stein oder aus Holz gebauten Hütten der Helgumannen Fiskeläge sind vor allem Schlaf- und Ruheplätze. An ihrer Wetterseite ragt das Dach mitunter bis fast auf den Boden hinunter. Bei den gemauerten Gebäuden ist der Gibel und das Dach meist aus Holz und auf der schmalsten Stelle der Hütten, auf der Gibelseite, befindet sich der Zugang. So kann nicht unnötig Wärme entweichen. Außer dem Eingang haben die Gebäude keine weiteren Öffnungen, sie sind fensterlos. 

Ursprünglich jagte man von der Helgumannen Fiskleläge die bis zu zwei Meter großen Dorschen (Kabeljau) mit der Harpune und fing mit den Netzen den Hering. Die Netze hingen dann zum Trocknen in den hinter den Hütten liegenden Netzgarten. Teile davon sind noch erhalten. Ebenso auch die ein oder andere Slipanlage zum Anlanden der kleinen Fischerboote aus Stein.

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