Grenzübergang Schusterkate | Grenzübergänge Dänemark – Deutschland

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Wir reisen entlang der dänisch – deutschen Grenze und beschreiben hier den kleinen Grenzübergang Schusterkate, der Wassersleben in Deutschland und Krusau und Kollund Dänemark verbindet.

Grenzübergang Schusterkate | Grenzübergänge Dänemark – Deutschland

Einer der kleinsten europäischen Grenzübergänge  ist zugleich einer der Grenzübergänge Deutschland – Dänemark. Und er ist ebenso der östliche Grenzübergang zwischen Dänemark und Deutschland: Der Grenzübergang Schusterkate.

Von hier aus geht es zu Fuß oder mit dem Fahrrad von Wassersleben (nördlicher Nachbarort von Flensburg) in den Kollunder Wald nach Krusau oder Kollund in Dänemark.

Genau genommen führt die Grenze am Grenzübergang Schusterkate mitten durch den Fluss Krusau (Kruså) und somit auch mitten über die gemeinsame Holzbrücke, welche über die Krusau führt.

Der Grenzübergang Schusterkate liegt am Gendarmstien, den man auch gerne Schmugglerpfad nennt. Wer hier entlang läuft, hat die Flensburger Förde, die sich bis weit nach Dänemark zieht, fest im Blick. Und die Marin wiederum hat die Flensburger Förde fest im Blick, ihnen entgeht kein Boot, welches dänische Gewässer erreicht oder verlässt. Diesen Kontrollpunkt findet man ihn in Form einer kleinen Stube auf der Insel Alsen (Als) neben dem Leuchtturm Kegnæas Fyr. Hier, am Grenzübergang Schusterkate wird ebenso patrouilliert,  die beiden Grenzstuben werden aber heute durch die Bootsvereine genutzt, die hier in der krusau einen kleinen Sportboot-Hafen betreiben, durch den die deutsch-dänische Grenze mitten hindurch geht. Denn an der Stelle des Grenzübergang Schusterkate mündet die Krusau in die Flensburger Förde.

Zugleich ist der Grenzübergang Schusterkate auch Ausgangs- oder Zielpunkt für den Fördestieg in Deutschland, der sich entlang der Flensburger Förde mit zur Schlei zieht.

Wie der Grenzübergang Schusterkate zu seinem Namen kam

Den Namen bekam der Grenzübergang Schusterkate von dem ersten auf dänischem Gebiet liegenden kleinen Haus, welches sich ganz in der Nähe befindet. Ursprünglich war die Schusterkate eine einfache Hütte, vor der Grenzziehung im Jahr 1920 ein kleines Ausflugslokal mit Biergarten. Eigentlich war hier am heutigen Grenzübergang Schusterkate eine komplette Wohnsiedlung geplant. Immerhin stand bis vor 1920 das heutige Sønderjylland (Nordschleswig) unter preußischer (deutscher ) Verwaltung.

Mit der neuen Grenzziehung wurde am Grenzübergang Schusterkate auch der erste von insgesamt 280 Grenzsteinen gesetzt, die man entlang der Grenze Deutschland – Dänemark bis zur Nordsee hin findet. Der Grenzübergang Schusterkate selbst durfte nur für einen kleinen Personenkreis genutzt werden. Zu ihm gehörten die Forstarbeiter, da der Kollunder Wald bis vor wenigen Jahren im Besitz der Stadt Flensburg war, dazu gehörten auch die Kinder, die von Kollund oder Krusau aus nach Flensburg zur Schule gingen. Ebenso auch Beamte der Region oder Flensburger, die an der nördlichen Flensburger Förde ein Ferienhaus besaßen.

Geschichten am Schlagbaum

In der Schusterkate beobachtete kurz vor dem 09. April 1940 der Rittmeister Lunding als Nachrichten Offizier durch seinen Feldstecher, wie sich deutsches Militär vor der Grenze zusammen zog. Er alarmierte seine Vorgesetzten und die Regierung in Kopenhagen, doch…mehr

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