Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) | Grenzrübergänge Dänemark-Deutschland

Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam), Grenzübergänge Dänemark-Deutschland, Kodak Tri X 400, Leica M Elmarit 2.8 28 asph.
Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam), Grenzübergänge Dänemark-Deutschland, Kodak Tri X 400, Leica M Elmarit 2.8 28 asph. | © mare.photo

Wir reisen entlang der dänisch – deutschen Grenze und beschreiben hier den kleinen Grenzübergang Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam).

Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) | Grenzrübergänge Dänemark-Deutschland

Der Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) ist einer der kleinsten Grenzübergänge Dänemark – Deutschland. Wie der Grenzübergang Padborg (Haraldsvej) – Harrislee ist er ausschließlich den Fußgängern und Radfahrern vorbehalten. Die Serie über die Grenzübergänge in Dänemark fotografieren wir analog mit dem klassischen Reportagefilm Kodak Tri X und dem Objektiv Leica Elmarit M 2.8 28 asph.

Der Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) am Grenzstein Nr. 32 liegt am heutigen Fernwanderweg Hærvejen / Ochsenweg zwischen dem dänischen Viborg und Altona bei Hamburg. Er entstand mit der neuen Grenzziehung im Jahr 1920. Doch zunächst verzichtete man am Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) auf den Schlagbaum, setzte ihn dann aber doch. Das muss irgendwann zwischen 1935 und 1939 gewesen sein. Doch dann brach der Zweite Weltkrieg aus und der Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) wurde geschlossen.

Das änderte sich von dänischer Seite auch nicht mit Ende des Zweiten Weltkrieges. Und obwohl der Schlagbaum am Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) unten blieb, hatten sowohl das Militär wie auch der dänische Grenzschutz diesen Grenzübergang Dänemark – Deutschland sehr genau im Blick. Zu abgelegen war der Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) , um unerlaubten Grenzübertritten eine Möglichkeit zu bieten.

Erst im Jahr 1956 wurde der Grenzübergang Rönsdam (Rønsdam) wieder geöffnet, allerdings nur für einen sehr eingeschränkten Personenkreis. Dazu gehörten beispielsweise Mitglieder der örtlichen Feuerwehren. Doch dieser Grenzpunkt wurde weiterhin ganz penibel sowohl von deutscher wie auch von dänischer Seite kontrolliert.

Mit dem Schengen- Abkommen wurde ab dem 25. März 2001 der Grenzübertritt an dieser Stelle wieder für alle freigegeben. Allerdings ist er für den Kraftverkehr gesperrt. Die schmale Straße von Niehuus kommend endet hier für Fahrzeuge, über den mit Kopfsteinpflastern belegten Weg geht es zwischen den Knicks auf historischen Pfaden nach Dänemark. Denn hier ist ein Stück des sogenannten krummen Weges erhalten geblieben.  An diesem Ort kreuzt ein weiterer empfehlenswerter Fernwanderweg- der ehemalige Gendarmenpfad und heutige Gendarmstien zwischen dem nahen Padborg und Høruphav.

Hinter der Grenzschranke befindet sich ein Erdtelefon, in dem man  mit Hilfe von Trichtern und einem Metallrohr unter die Grenze hinweg kommunizieren kann.

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