Fotografische Zitate – Paul Strand

Visby, Gotland – Kodak Ektar | © mare.photo
Visby, Gotland – Kodak Ektar | © mare.photo

Lassen Sie mich die Aufmerksamkeit auf einen der populärsten Irrtümer in Sachen Fotografie lenken – den Irrglauben, dass man herausragende Arbeiten oder was man dafür hält mit der Klassifizierung professionell belegt und den Ausdruck Amateur für alle unausgereiften oder ganz miserablen Fotografien bereithält. Tatsache ist, dass so ziemlich alle wichtigen Arbeiten von Menschen kommen und kamen, die aus Liebe zur Sache und nicht aus finanziellen Gründen fotografieren. Wie der Name besagt, arbeitet der Amateur aus Liebe zur Sache, und angesichts dieses Sachverhalts muss die Unhaltbarkeit dieser populären Unterscheidung offenkundig werden.

Paul Strand

Über den Fotografen

Paul Strand gehört mit Sicherheit zu den wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er kam als Sohn böhmische Einwanderer am 16.10.1890 in New York City zur Welt und verstarb am 31.März 1976 in Orvegal nahe Paris. Schon früh widmete er sich der Landschaftsfotografie, musste aber seinen Lebensunterhalt als Kameramann bestreiten. Doch seine Aufnahmen entstanden vorzugsweise in ländlichen Gebieten der USA und Mexico, später auch weit über den Globus. Paul Strand liebte die Verlangsamung der Fotografie.

Aber seine Heimat, in der er geboren wurde, leidete damals schon in Teilen der Republikaner unter Verfolgungswahn, in diesem Fall war der Republikaner Joseph Mc Carthy  mit seiner Kampagne gegen angebliche Unterwanderungen der Regierung und unamerikanischen Verhaltes Auslöser dafür, dass Paul Strand nach Europa auswanderte und sich nahe Paris niederließ.

In Europa portraitierte er Berühmtheiten wie den Maler Picasso.

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