Fotografische Zitate | Jeanloup Sieff

Fischerstelle (Fiskeläge) Kovik +Kodak Tri X | © mare.photo
Fischerstelle (Fiskeläge) Kovik +Kodak Tri X | © mare.photo

Fotografie ist die Trauer über die vergängliche Zeit und das Bedürfnis, einige Augenblicke festzuhalten – es gibt formale Emotionen, hervorgerufen durch Licht oder Form, sentimentale oder sensuelle, die durch Menschen ausgelöst werden, und rein intellektuelle. Die Fotografie kann sie vereinen und daraus neue schaffen … Fotografie ist unlösbar mit der Zeit verknüpft, die sie festhält, mit der Zeit, die zwischen den Fingern, zwischen den Augenblicken zerrinnt, mit der Zeit der Dinge und Menschen, des Lichts und der Gefühle. Die Zeit wird nie mehr das sein, was sie war.

Jeanloup Sieff

Über den Fotografen

Jeanloup Sieff ist vielleicht die französische Antwort auf den deutschen Portraitfotografen Jim Rakete oder den Amerikaner Peter Lindbergh. Jeanloup Sieff wird am 30. November 1933 in Paris geboren und widmet sich schon früh der Philosophie und der Fotografie. 

Ab 1954 arbeitet er als Fotoreporter, u.a. für die Zeitschrift ELLE oder VOUGE, auch später für MAGNUM in New York.

Seine Vorliebe gilt den schlanken Frauen, mal als Aktmodell und mal als Baletttänzerinnen.  Aber auch bekannte Größen des Showbizz kommen vor seine Linse. Aufwendig bearbeitet er jedes einzelne Bild zu einem echten Kunstwerk. Seine Aufnahmen, um Motive aus der Landschaftsfotografie ergänzt, entstehen gänzlich in schwarz-weiß.

Am 20. September 200 stirbt Jeanloup Sieff in Paris.

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