Fotografische Zitate – Dorothea Lange

Beltringharder Koog in Nordfriesland | © mare.photo
Beltringharder Koog in Nordfriesland | © mare.photo

Die Kamera ist ein Instrument, dass Menschen beibringt wie man ohne Kamera sieht.

Dorothea Lange

Über die Fotografin

Dorothea Lange ( Dorothea Margaretta Nutzhorn) gilt als einer der Mitbegründerinnen der Dokumentarfotografie und einer der wichtigsten Fotografinnen Amerikas. Sie wurde am 26. Mai 1895 in Hoboken, New Jersy, geboren und verstarb am 11. Oktober 1965 in San Franzisko.

Als sie sieben Jahre alt war, erkrankte sie an Polyo (Kinderlähmung). In der Folge lahmte ihr rechtes Bein, was den Spott der anderen Kinder auf sie zog. Selbst ihre Mutter schämte sich dafür.

Im Jahr 1907 verließ der Vater die Familie, sie würde ihn ab da nie wieder sehen. Ihr Leben war familiär immer turbulent, was sie auch ein Stück prägte.Insgesamt zog sie sich stark zurück, hatte selbst kaum soziale Kontakte. Sie begann, ihre Umgebung zu beobachten. Gegen den  familiären Widerstand wurde sie Fotografin.

Hatte sie zunächst als Portraitfotografin großen Erfolg, begann sie mit dem Zusammenbruch der Börse am berüchtigten schwarzen Donnerstag, den 24. Oktober 1929 ihre dokumentarische Fotografie in der schlagartig verarmten Gesellschaft. Ihre ersten berühmten Bilder entstanden.

Im Jahr 1945 portraitierte sie die Gründungsversammlung der vereinten Nationen, musste dann aber ihr Engagement aus gesundheitlichen Gründen zurück fahren. Sie starb nach schwerer Krebserkrankung am 11. Oktober 1965 in San Franzisko.

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