Flensburger Förde, Flensburg, Leica SL APO f2 75mm asph.
Flensburger Förde, Flensburg, Leica SL APO f2 75mm asph
Flensburger Förde, Flensburg, Leica SL APO f2 75mm asph.


Galerie

FLENSBURG RUND UM DIE HAFENSPITZE & LEICA SL 2.0 75MM

Rund um die Innenstadtförde + Hafenspitze in Flensburg an der Flensburger Förde

Die historische Stadt Flensburg war einst die wichtigste Hafenstadt Dänemarks. In ihrer dramatischen Geschichte gehört Flensburg seit dem Jahr 1864 zu Deutschland und ist damit die nördlichste Hafenstadt in Deutschland. Flensburg ist geprägt durch die Flensburger Förde, die sich bis weit in die Innenstadt zieht und hier als Hafenspitze bezeichnet.

Wir machen einen Rundgang um die Innenstadtförde und Hafenspitze von Flensburg und entdecken auf der Westseite den historischen Hafen, an der Spitze typische Hafengastronomie, an der Ostseite den Yachting- und Fischereihafen. Am Ende schließt unser Rundgang mit moderner und sehenswerter Architektur und dem Industriehafen ab. Um letzteren gibt es lebendige Diskussionen, diesen umzuwidmen und für Investoren zu öffnen.

Alle Bilder sind einzig mit dem Objektiv Leica SL 2.0 75mm asph. entstanden. Sicherlich ein exotische Brennweite, die nicht dem klassischen Objektiv-Raster entspricht.  Alle Aufnahmen (bis auf die Aufnahme des Wals) sind nicht beschnitten.

Am Westufer der Flensburger Förde steht ein großer Innenstadtparkplatz zur Verfügung, von dem man in wenigen Minuten das Zentrum von Flensburg erreicht. In dieser Galerie widmen wir uns ausschließlich der Flensburger Förde, wenngleich die Innenstadt nicht weniger spannend sind.

Am nördlichsten Punkt liegt der Museumshafen und die Museumswerft Flensburg.  Dazu haben wir weitere Bilder und Informationen hier.

Entlang des Westufers der Flensburger Förde in Flensburg warten immer wieder neue Impressionen. Historische und klassische Seegelboote, museale Hafenschlepper, alte Fischkutter oder Dienstboote aus dem Ostseeraum und ein echtes dampfbetriebenes Ausflugsschiff,  wechseln sich ab und laden regelmäßig zu Ausflugsfahrten ein.

Mit viel Ehrenamt und Hingabe zu dieser alten Technik und Geschichte werden der historische Hafen und ebenso sein unschätzbar wertvoller Fuhrpark am Laufen gehalten. Regelmäßige Veranstaltungen wie „Dampf Rund Um“ locken Gäste aus weiten Teilen Dänemarks udn Deutschlands, viele historische Schiffe nehmen weite Wege in Kauf, um an solchen Tagen in Flensburg auf de Flensburger Förde dabei sein zu dürfen.

Seit kurzem liegt der Küstenfrachter „Unterelbe“ als kleine Außenstelle des gegenüberliegenden Schifffahrtmuseums. Nun geht es darum, das einzige verbliebene deutsche vor dem Zweiten Weltkrieg gebaute Kümo zu erhalten. Dazu bedarf es allerdings einiger Spenden. 

Gelingt dies nicht, würde die Unterelbe leider wieder verkauft. Auf der Unterelbe können übrigens zwei Ferienwohnungen gebucht werden.

Infos:
Bankverbindung: Union Bank Flensburg
IBAN: DE 50 2152 0100 1000 3260 85 BIC: UNBNDE21

Jens und Jutta Boysen
Pilkentafel 6, 24937 Flensburg

Email: jens.boysen@yahoo.de
Mobil: 0151/58852393

So darf man sich bewusst machen, dass viele Menschen mit Herz und Seele mit der Flensburger Förde und dem Flensburger Hafen verbunden sind. Es ist die Liebe zu diesem unvergänglichem maritimen Charme, den wir auf unserem Rundgang um die Innenstadtförde erleben und fühlen dürfen.

Oftmals haben die engagierten Menschen eine eigene maritime Vergangenheit und übertragen ihre Leidenschaft nicht selten an junge Menschen weiter.

Aber auch Urlauber vor allem aus dem nahen dänischen und gesamten skandinavischen Raum steuern Flensburg über die Flensburger Förde gerne an. Oftmals haben sie zuvor Station in der dänischen Stadt Sonderburg (Sønderborg) gemacht, die in ihrem Charme Flensburg in nichts nachsteht  und sich in die Reihe der schönsten Städte entlang der Ostsee einreiht. Zwischen Sonderburg und Flensburg bestehen auf allen erdenklichen Ebenen enge Kooperationen und gemeinsame Projekte. Die kulturelle Zusammenarbeit wird oftmals hier an der Flensburger Förde sichtbar.

An der Hafenspitze der Flensburger Förde in Flensburg trifft man sich. Aus allen Teilen Deutschlands und ebenso aus Dänemark. Doch die Schönheit der Hafenstadt Flensburg hat sich offensichtlich bereits international herum gesprochen. Bei Fisch und Wein sind sie alle vereint.

Jeder Sitzplatz an der Hafenspitze ist ein Logenplatz. Ob es die Holztreppen sind, die in das Wasser hinein führen und gerne als Anleger für Ruderer und Kanuten für eine Pause genutzt werden oder die hölzernen ins Wasser hineinragenden Terrassen. Überall ist man  Flensburg und ihrem maritimen Leben so nah wie in kaum einer anderen Stadt.

Der kleine Fischereihafen in Flensburg

Die kulinarischen Angebote ziehen sich weit am Ostufer der Flensburger Förde entlang und enden noch lange nicht am Fischereihafen. In diesem befindet sich der Fischereiverein, in dem sich die Fischer auf der Flensburger Förde zusammen geschlossen haben.

Hier gibt es frischen Fisch vom Kutter, frisch geräucherten Aal und eine kleine Speisekarte rund um den Fisch. Das ganze im Umfeld von echten Fischerinnen und Fischern mit ihrer gang eigenen unverfälschten norddeutschen Art.

In nördlich gelegener Nachbarschaft gibt es eine weitere typisch Flensburger Geschichte zu entdecken. Hier liegt die Libelle, einst beliebtes Fahrgastschiff auf der Flensburger Förde. Gebaut wurde die MS Libelle 1934 in Flensburg bei der FSG. Für die deutsche Fernsehproduktion des ZDF, „Der Landarzt“ wechselte die MS Libelle für einige Zeit auf den Ostseefjord Schlei und bekam für diese Zeit den Namen „Bente“. Aber irgendwie geriet sie in Vergessenheit, bis sie im Jahr 1999 von echten Schiffsliebhabern vor der Verschrottung gerettet und zum Hausboot umgewidmet wurde.

So ranken heute einige Geschichten und Blumen an den Geländern der MS Libelle.

Gleich gegenüber dieser schwimmenden Wohnung haben es sich wohlhabende Menschen gemütlich gemacht, die sich das Flair der Flensburger Förde in der Nähe des Zentrums leisten können. Ein schickes Hotel und ein außergwöhnlicher Gebäudekomplex in moderner maritimer Architektur spiegelt den Aufbruch der einstigen Hafenstadt Flensburg, die in den letzten 30 Jahren enorm viel in Erhalt und Attraktivität investiert hat und sich lange noch nicht am Ende ihrer Entwicklung sieht.

In Kürze setzten wir unsere Bilderreise mit der Vorstellung des Industriehafens vor, der eine weitere Epoche der Wandlung der wirtschaftlichen Nutzung der Flensburger Förde darstellt.

Noch legen hier riesige Schwimmkräne an, noch wird Ladung gelöscht und gebunkert. Wir freuen uns auf Eurer Interesse und auf unsere Fortsetzung an dieser Stelle.

Der kleine Wal in der Flensburger Förde

Glück gehört schon dazu, einen kleinen Wal in der Flensburger Förde zu entdecken. Aber immer wieder schwimmen sie in diesen Gewässern vor Flensburg. Die Ostsee um die Flensburger Förde und dem Kleinen Belt ist ihr Revier. Allerdings setzen ihnen schnelle Boote, alte Fischernetze, Jetski und der enorme Plastikmüll erheblich zu. In Gegensatz zu unserem Empfinden sind sie entspannter, wenn sich keine Delfine in die Flensburger Förde verirren. Denn von diesen ihnen überlegenen Tieren werden sie in der Regel angegriffen.

Wir haben diesen Schweinswal erst auf unserem Foto entdeckt und den Ausschnitt maximal vergrößert, um das etwa ein bis zwei Meter große Tier sichtbar zu machen.

Die Population der Schweinswale in der Ostsee und somit auch in der Flensburger Förde ist bedroht. es sterben jedes Jahr mehr Schweinswale als daß sie geboren werden.

Der Industriehafen in Flensburg

Im Bereich des Flensburger Industriehafen wird sich in absehbarer Zeit einiges tun. Makler, Investoren und Interessenten sind im Hintergrund bereits in den Startlöchern und versuchen die Flensburger Politik zu bewegen, den Ostuferhafen aufzugeben und die Flächen freizumachen für luxuriöses Ambiente.

Die autonome Szene hatte sich auf einer der Halbinseln am Ende des Hafens friedlich etabliert und wurde vorsorglich schon mit massivem Polizeieinsatz auf Wunsch des damaligen Bürgermeisters vertrieben. Die Fläche wird nun von einem kleinen improvisierten Ausschank genutzt, um schon mal von der herrlichen Lage die Gäste in Träume zu versetzen.

Die Immobilienpreise sind auch in Flensburg derart in die Höhe geschnellt, dass ein möglicher Erwerb für den normalen Mittelstand immer unerschwinglicher wird. Umso mehr wird solche Lage ein Traum bleiben.

Blick auf das Heizkraftwerk in Flensburg

Vom Industriehafen am Ostufer in Flensburg öffnet sich der Blick auf das imposante gegenüberliegende Heizkraftwerk mit seinem historischen Verwaltungsgebäude. Von der Westseite ist dieser Bereich nicht zugänglich.