Finnkirka bei Kjøllefjord auf Nordkinn (Nordkyn)

Finnkirka Kjollefjord, finnkirka Kjøllefjord, Nordkinn, Nordkyn, Leica M Elmarit 2.8 28 135mm

Norwegens Küste ist geprägt von bizarren Felsformationen entlang der Küste. Zu einigen dieser kunstvollen Gebilde der Natur führen lange Wanderungen. Im Nordosten der Finnmark begegnen wir einer besonders schönen Erscheinung.

Finnkirka bei Kjøllefjord auf Nordkinn (Nordkyn)

Norwegen entdecken, so ganz analog, das ist die schönste Form, diesem Land zu begegnen. Besonders fasziniert sind wir von der Finnmark mit seinen traumhaften Halbinseln wie Varanger oder Nordkinn (Nordkyn). In diesen Tagen besuchen wir Nordkinn und entdecken in der Gemeinde Lebesby bei Kjøllefjord die einzigartige Finnkirka.

Die Finnkirka ist nicht zu übersehen, wenn man mit dem Boot in die Bucht von Kjøllefjord einfährt. Aber auch von Kjøllefjord, vom zentralen Wohnmobil-Stellplatz bietet sich zwar ein ferner, aber direkter Blick auf die Finnkirka.

Als früher die Menschen von der Siedlung des heutigen Kjøllefjord aus gen Osten segelten, machten sie Halt an dieser Felsformation. Sie gingen hier an Land und baten mit Opfern um eine sichere Reise auf der oft unberechenbaren Barentssee.

Wenn sie zurück von ihrer Reise kamen, steuerten sie wieder zuerst die Finnkirka an und dankten für die sichere Heimfahrt.

Im alten Quellen gibt es Hinweise, dass diese Felsen der Finnkirka schon früh heilige Stätten der Sami waren, die auch als Opferstätten genutzt wurden. Und so ist es nur logisch, dass die Finnkirka auf Nordkinn (Nordkyn) bei Kjøllefjord zu Norwegens Riksantikvaren (Kulturerbe) gehört und als Kulturdenkmal der Samen geführt wird.

Der Finnkirka auf Nordkinn (Nordkyn) ganz nah

Schon aus der Ferne ist diese Felsformation von einzigartiger mystischer Ausstrahlung. Vielleicht sind manche Dinge aus der Ferne auch schöner. Aber natürlich reizt es immer, den Dingen ganz nah zu kommen. In Bezug auf die Finnkirka gibt es a verschiedene Möglichkeiten.

Am bequemsten geht das natürlich mit den Hurtigruten. Sie legen ind er Regel täglich in Kjølleford an und legen etwa 10 Minuten später auch wieder ab. Auf jeden Fall aber kommen sie an der Finnkirka vorbei. Und so bietet sich hier ein faszinierender Blick von Seeseite.

Im dichtesten kommt man mit dem Boot von Kjøllefjord direkt an diese Felsformation. Das muss man individuell buchen und unternimmt dann in einer kleinen Gruppe oder alleine einen Ausflug hier her und geht an Land.

Am sportlichsten und vielleicht auch am schönsten begegnet man der Finnkirka auf Nordkinn (Nordkyn)  durch eine mehrstündige und schöne Wanderung. Hier gibt es jetzt zwei Varianten. Und beide Wege sind markiert. Egal, welche Wanderung man nimmt, Wanderschuhe, Rucksack mit Proviant und Wasser und warme Kleidung sind Pflicht. Das Wetter kann extrem schnell wechseln.

Nimmt man den gut zu gehenden Finnkirka-Mostavika-Weg, kommt man oberhalb der Finnkirka aus. Die Strecke beträgt pro Richtung etwa neun Kilometer und dauert ungefähr drei Stunden. Man hat auch die Möglichkeit, bei Mostavika hinunter an den Strand zu wandern. Er besteht aus sehr groben Steinen. Die Entfernung bis dort beträgt sechs Kilometer.

Einen ganz anderen Panoramablick erlebt man bei der Wanderung auf der gegenüberliegenden Seite. Der Kirkefjellet-Weg bietet eine tolle Aussicht auf Kjøllefjord und auf die Finnkirka. Der Weg ist gut zu gehen und hat pro Strecke eine Länge von etwa vier Kilometer. Zu den Wanderrouten auf Nordkyn geht es hier.

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