Stensjö By

Bilder mit 135mm Brennweite und Kodak Tri X

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Stensjö By Smaland, Kodak Tri X, Leica M Elmarit 2.8 135mm

Zurück in den Fokus

unterwegs mit 135mm Brennweite und Kodak Tri X

 

In den letzten Jahren ist auch bedingt durch das Fotografieren mit dem Smartphone die Weitwinkelfotografie immer populärer geworden. Man möchte unterwegs aus geringer Distanz möglichst alles auf das Bild bekommen. Dabei lohnt es sich, mal wieder einen Ausschnitt zu suchen. Wir haben bei einem unserer Besuche in Stensjö By einzig das Leica M Elmarit 2.8 135mm eingesetzt und analog auf Kodak Tri X fotografiert.

Stensjö By Smaland, Kodak Tri X, Leica M Elmarit 2.8 135mm

Näher dran. Mittendrin.

Unsere Tele-Vision mit 135mm Brennweite

Die 135mm Brennweite im Kleinbild-/Vollformat-Segment ist eines der ersten großen Teleobjektive in dieser Größe überhaupt gewesen. Gerade an Messsucherkameras konnte man die 135mm Brennweite gerade noch so einsetzen und dabei das Motiv im Sucher erkennen und scharf stellen. So zählt die 135mm-Brennweite zu den klassischen Brennweiten, die heute eher ein Schattendasein führt.

Ich liebe diese Brennweite seit vielen Jahren, nimmt sie mich doch mit ins Geschehen, während ich mit einem Weitwinkelobjektiv eher außen vor bleiben würde.

135mm – auf den Punkt

unterschätzt oder geliebt

Gerade Fotografierende mit Messsucherkameras bevorzugen kleine Objektive. Da fällt so eine 135mm Brennweite durchaus aus dem Rahmen. Aber: Mit dieser Brennweite bekomme ich einen ganz anderen Blick und meine Bilder eine ganz eigene Aussage. Distanzen werden komprimiert, Details hervorgehoben und vom Hintergrund freigestellt.

Ob Landschaft, Architektur oder Portrait, mit der 135mm Brennweite werde ich mich meinem Motiv auf ganz andere Art nähern.

Stensjö By Smaland, Kodak Tri X, Leica M Elmarit 2.8 135mm
Stensjö By Smaland, Kodak Tri X, Leica M Elmarit 2.8 135mm

Bodenständig und unaufdringlich

Auf Augenhöhe. Respektvoll. Frei

Mit 135 mm Brennweite bekomme ich beispielsweise Tiere auf mein Bild, die bei kürzerer Distanz die Flucht ergreifen würden. Durch einen engeren Ausschnitt wirkt das Bild wesentlich ruhiger als mit den zahlreichen Details eines 28mm Objektives. Es ist ähnlich dem natürlichen Sehen: ich fokussiere innerhalb meines Blickfeldes auf einen Punkt, der für mich wesentlich ist. Alles andere blende ich in diesem Moment aus. Mit einem 135mm Objektiv mache ich diesen meinen Fokus sichtbar.

Gerade Linien

Unverzerrt. Verträumt.

Wir kennen es zu gut. Je näher wir uns einem Objekt, z.B. einer Kirche nähern, umso mehr müssen wir uns dem Kopf verrenken, um sie als Ganzes zu sehen. Die gleiche Haltung nehmen wir nun bei Fotografieren ein. Und haben unweigerlich stürzende Linien.

Gehe ich auf Distanz, kann ich das Objektiv gerade halten und erreiche eine saubere Linienführung. Natürlich sind nun Elemente im Bild, die ein Teil des Objektes der Begierde verhüllen. Aber im Gegensatz zu einer Aufnahme mit einem Weitwinkelobjektiv rahmen diese Elemente das Hauptmotiv ein. Dabei werden sich sogar noch unscharf abgebildet mit einem wunderbaren Bokeh

Stensjö By Smaland, Kodak Tri X, Leica M Elmarit 2.8 135mm

„Vielleicht sollten wir den Malern über die Schulter schauen, die sich einen Ausschnitt suchen und daraus ein kleines Kunstwerk schaffen."

Stensjö By Smaland, Kodak Tri X, Leica M Elmarit 2.8 135mm

Einfach mal machen

Den Sucher als Sucher nutzen

Es ist schon ziemlich bequem, ein Weitwinkelobjektiv einzusetzen. Alles kommt aufs Bild, ohne viel Gepäck zu haben. Aber ich kann nur empfehlen, den Sucher mal wieder als Sucher zu benutzen. Nach Ausschnitten zu suchen, die es wert sind, abgebildet zu werden. Versprochen: Es werden Bilder entstehen, deren Wirkung man so nicht für möglich gehalten hat. Vielleicht also einfach mal mutig sein, ein Teleobjektiv mit 135mm Brennweite einsetzen und seine Umgebung auf ganz neue Art entdecken.

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